Die Gesellschaft zur Förderung der biomedizinischen Forschung e.V. (GFBF) versucht die Anliegen der tierexperimentellen Forschung in Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen gegenüber politischen und gesellschaftlichen Interessenvertretungen, Behörden und der Öffentlichkeit zu vertreten. Wir bieten uns als Ansprechpartner und Berater an, um sachlich die politischen Belange und Aktivitäten zu bewerten. Dabei zeigen wir gesetzliche Wiedersprüche auf oder warnen vor den weitreichenden Folgen, die durch eine politische Neuausrichtung entstehen.

Bekanntmachung: Der Arnold Spiegel-Promotionspreis der GFBF


Ab 2012 lobt die Gesellschaft zur Förderung der biomedizinischen Forschung (GFBF) e. V. den Arnold Spiegel-Promotionspreis aus. Namensgeber des Preises ist der Mitbegründer der Versuchstierkunde in Deutschland Prof. Dr. phil. Dr. med. Arnold Spiegel. Die Tierärztliche Hochschule Hannover erteilte ihm 1963 hierfür den bundesweit ersten Lehrauftrag.

Mit dem Arnold Spiegel-Promotionspreis soll eine herausragende wissenschaftliche Dissertation ausgezeichnet werden, die an einem universitären oder außeruniversitären Institut im Bereich der biomedizinischen Forschung erarbeitet worden ist. Thematische Schwerpunkte sollte die Verwendung oder Etablierung eines neuen Tiermodells oder neue Untersuchungen insbesondere zu Verminderung oder Verbesserung von Tierversuchen (Reduction, Refinement) sein.

Der Preis ist mit 2.000 € dotiert und wird i. d. R. einmal jährlich verliehen, eine Aufteilung auf zwei Preisträger ist möglich. Prämiert werden soll eine Dissertation, die in den letzten zwei Kalenderjahren an einer deutschsprachigen Hochschule erschienen ist. Sie sollte jeweils bis zum 31. März des darauf folgenden Jahres durch die Bewerberin oder den Bewerber oder durch die Betreuerin oder den Betreuer eingereicht sein. In Frage kommen Dissertationen von Tierärzten, Medizinern und Naturwissenschaftlern zum Dr. med. vet., Dr. med., Dr. rer. nat., PhD. Einzureichen sind ein Exemplar der Originalarbeit sowie wenn möglich bis zu zwei diesbezügliche wissenschaftliche Gutachten.